Digitale Sammlung Westerholt

Westerholt - Noblesse oblige - Eine Adelsbibliothek

Die Sammlung Westerholt ist eine wenig bekannte Sammlung von Bildungs- und Unterhaltungsliteratur des späten 18. Jahrhunderts in der USB Köln, deren Grundstock Bücher aus einer rheinischen Adelsbibliothek bilden. Die nachträglich entstandene Bezeichnung „Sammlung Westerholt“ erklärt sich aus der größten Einzelprovenienz des Bestandes, der Büchersammlung der Gräfin Wilhelmine von Westerholt.

Die Mehrheit der 444 bibliographischen Einheiten kommt aus Schloss Arenfels in Bad Hönningen (Kreis Neuwied), das Mitte des 19. Jahrhunderts von der westfälischen Adelsfamilie von Westerholt erworben wurde. 1951 löste die Familie die Bibliothek auf und gab sie in eine Buchauktion. Auf diesem Weg gelangte ein Teil der Reiseliteratur in die USB Köln und ein Teil der Belletristik in die Bibliothek des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, der sie später (1961) der USB schenkte.

Das literatur- wie buchgeschichtlich Besondere der Sammlung liegt darin, dass sie hauptsächlich populäre Romane und das Aufklärungsschrifttum des Zeitraums 1770 bis 1830 enthält. Die meisten Texte sind heute vergessen, jedoch wichtig für ein angemessenes Verständnis der Literaturproduktion und der Leserinteressen der Goethezeit.

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Diese Sammlung ist mit Open Access gekennzeichnet.

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Open Access an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

 

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