Wallraf - Der "Erzsammler"

Informationen zur "Wallraf-Kooperation" mit dem Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Institut der Universität zu Köln: "Forschendes Lernen in digitalen Arbeitsumgebungen - Das Beispiel der Universitätssammlung Wallraf".

Video zur Bibliothek Wallraf in der USB Köln im Rahmen des Projektes "Wallraf digital". (März 2017) Zu den Wallraf'schen Sammlungen, dem "Wallrafianum", gehörte neben Mineralien, Präparaten, Gemälden, Skulpturen, Urkunden und Handschriften auch eine umfangreiche Bibliothek. Als 1802 der Kölner Klosterbesitz der Säkularisation zum Opfer fiel, bemühte sich Wallraf darum, Restbestände kölnischer und niederrheinischer Ordensniederlassungen zu sichern. Seine Büchersammlung erhielt auf diese Weise einen nahezu universalen Charakter. Wallraf vermachte seine Sammlungen der Stadt Köln. Gemeinsam mit der Syndikatsbibliothek des Kölner Rates bildete die "Bibliothek Wallraf" den Grundstock der ehemaligen Stadtbibliothek Köln, die 1920 Teil der neuen Universitäts- und Stadtbibliothek wurde. In der USB befindet sich heute der überwiegende Teil der ehemaligen Wallraf-Bibliothek. Weitere Buchbestände befinden sich außerdem in städtischen Einrichtungen wie dem Stadtmuseum, dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Historischen Archiv der Stadt Köln. Im Stadtarchiv werden die Handschriften der Sammlung aufbewahrt.

Die Einsichtnahme für Forschungszwecke erfolgt im Lesesaal Historische Sammlungen.

Ferdinand Franz Wallraf in der Kölner Sammlung von Zeitungsausschnitten 1840 - 1969

weitere Informationen: Wallraf im LVR-Portal Rheinische Geschichte