Gegründet 1602: die Kölner Ratsbibliothek

Die Kölner Ratsbibliothek (Syndikatsbibliothek) wurde 1602 als "Handbibliothek" für den Rat der Stadt Köln und seine Verwaltungsbeamten gegründet. Sie existierte mit dieser Aufgabe, aber mit wechselnder finanzieller Ausstattung bis zum Ende der Freien Reichsstadt 1794. Bis ins 18. Jahrhundert hinein hatte sie sich in eher bescheidenem Maße entwickelt und erst im 19. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung zu einer wissenschaftlichen Stadtbibliothek, die den Bedarf des Wirtschafts- und Bildungsbürgertums abdeckte. Auf diesem Wege gelangte die ehemalige Ratsbibliothek als Fundament der späteren Kölner Stadtbibliothek in den Besitz der heutigen Universitäts- und Stadtbibliothek.

Die Syndikatsbibliothek wird heute in der USB wieder in ihrer ursprünglich geschlossenen Aufstellung unter der Signaturengruppe "SB" aufbewahrt.

Die Einsichtnahme für Forschungszwecke erfolgt im Lesesaal Historische Sammlungen.