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Das "Belgische Haus" in Köln - bis 2015 Generalkonsulat für belgische StaatsbürgerInnen

Das architektonisch bemerkenswerte "Belgische Haus" befindet sich in der Cäcilienstraße in der Nähe des Neumarktes. Das Gebäude, das 1948/49 vom belgischen Staat errichtet wurde, beherbergte u.a. ein Hotel, ein Restaurant, Versammlungs- und Veranstaltungsräume sowie eine kleine Bibliothek.

Das Generalkonsulat in Köln war für die belgischen StaatsbürgerInnen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig, engagierte sich jedoch auch für die Vermittlung von belgischer Kultur und die Förderung von Wirtschaftskontakten. Als der belgische Staat 2015 entschied, seine Standorte in Deutschland zu reduzieren, wurde in der Folge auch das Kölner Generalkonsulat geschlossen.

Das "Belgische Haus" wird heute weiterhin als Veranstaltungsort genutzt und dient als Interimsquartier des Römisch-Germanischen Museums (RGM). Ein Verein der Freunde des Belgischen Hauses widmet sich seit 2015 dem Ziel, das "Belgische Haus" als Stätte der kulturellen Begegnung zwischen Deutschen und Belgiern zu erhalten.