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Bachem - Das Prinzip: Aus jedem Jahr ein gedrucktes Buch im Regal

Die wertvolle Bibliothek der Eheleute Bachem enthält Drucke des 15. bis 20. Jahrhunderts aus ganz Europa. Georg Andreas Bachem folgte dem Prinzip, aus jedem Jahr (mindestens) ein Buch zu besitzen. Auf diese Weise ist über Jahrzehnte eine Bibliothek entstanden, deren Schwerpunkt "schöne und seltene Bücher" (G.A. Bachem) bilden. Aufbauend auf den Büchern des Großvaters kamen durch Geschenke des Bibliothekars der Abtei Mariawald, der auf diese Weise 1941 die Bücher vor dem Zugriff der Gestapo rettete, alte Bücher in die noch kleine Sammlung. Fortan bestimmte das Interesse für den "alten Druck" Bachems Sammelleidenschaft. Es ist Gerlinde Bachem zu danken, dass sie nach dem Tod ihres Mannes testamentarisch bestimmte, die Bibliothek der Eheleute der USB Köln zu übergeben. Unter der Signatur "BACH" sind die Bände geschlossen aufgestellt worden.

Georg Andreas Bachem (1922-2010)

"Wissenschaftler im Nebenberuf", so beschrieb ein Artikel der Kölnischen Rundschau im Jahr 2005 den sprachhistorischen Forscher, lyrischen Autor und passionierten Sammler. Der studierte Prüfstatiker nutzte für sein künstlerisches Schaffen seine Studien der keltischen, baskischen und gälischen Sprache. Er verfasste an diese Sprachformen angelehnte Gedichte. Aber auch in deutscher und englischer Sprache liegen viele Werke Bachems, von seiner Hand illustriert, vor. Viele dieser Bände wurden, in anspruchsvollen Einbänden gebunden, im Selbstverlag publiziert. Engagiert widmete sich Georg Andreas Bachem auch der Geschichte seines Heimatkreises. Die nebenstehende Abbildung entstammt einer kleinen Festschrift des Geschichtsvereins Stadt Heimbach/Eifel e.V.