100 Jahre Wahlrecht für Frauen

Das deutsche Frauenwahlrecht jährt sich 2019 zum einhundertsten Mal. Dieses Jubiläum ist ein passender Anlass für eine Ausstellung in unseren roten Vitrinen.

25.03 - 12.05.2019

Am 19. Januar 1919 wurden die deutschen Frauen erstmalig zum Gang an die Wahlurne zugelassen. Schon Jahrzehnte vorher hatte ein Kampf der Frauen begonnen, die beharrlich das Wahlrecht einforderten. In Deutschland waren es Frauen wie Anita Augspurg, Hedwig Dohm und Minna Cauer, die richtungsgebend in ihrem Bestreben waren, das Wahlrecht für die Frauen zu erlangen. Literatur und Presse beschäftigten sich ausführlich und nicht selten missmutig zu der teils radikalen, teils gemäßigten, teils sozialistischen Frauenbewegung. Die Forderung nach dem Wahlrecht hat Kontroversen ausgelöst und das Erreichen dieses Ziels war lange nicht in Sicht. Erst mit dem Ende des 1. Weltkrieges hat sich das Wahlrecht für die Frau, nicht ohne Protest, in Deutschland durchsetzen können.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Wahlplakaten verschiedenster Parteien, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Wahl aufriefen, von Konservativen bis hin zu sozialistisch ausgerichteten Parteien. Die Anfänge im 19./20. Jahrhundert finden ebenso Raum zur Betrachtung, wie auch die Nachwirkungen und die Situation in heutiger Zeit.

Ansprechpartner ist die Abteilung

Veranstaltungsort

Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Vitrine vor der Cafeteria, Universitätsstraße 33, 50931 Köln