Im Fokus

Neue Services, aktuelle Schulungen, interessante Projektentwicklungen - hier finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Forschen & Publizieren".

Oktober 2020 - Wir sind Partner in nfdi4health

„In der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (nfdi) sollen die wertvollen Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig sowie qualitativ nutzbar gemacht werden. Bislang sind sie zumeist dezentral, projektbezogen oder auf Zeit verfügbar. Bund und Länder werden die nfdi gemeinsam fördern und mit diesem digitalen Wissensspeicher eine unverzichtbare Voraussetzung für neue Forschungsfragen, Erkenntnisse und Innovationen schaffen.“

Wir sind Partner von nfdi4health, eine der in der ersten Runde geförderten Initiativen. Hierbei geht es um die Verschmelzung von epidemiologischer, Public Health- und klinischer Forschung: Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll in Deutschland eine Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten aufbauen.

Unsere Aufgaben liegen in den Bereichen:

  • Data Stewardship, prototypische Anbindung der nfdi4health an einen universitären Standort
  • Entwicklung von Schulungsmaterialien zum Forschungsdatenmanagement im Kontext von Gesundheitsdaten
  • Nutzerforschung

Projektstart ist Oktober 2020.

Mai 2020 - "k:ON - Kölner Online Journal für Lehrer*innenbildung" ist online!

In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS) haben wir k:ON - Kölner Online Journal für Lehrer*innenbildung veröffentlicht. Publiziert werden Themen wie Unterrichten in heterogenen Klassen oder die kritisch-konstruktive Nutzung digitaler Ressourcen.

Für die technische Umsetzung ist die USB verantwortlich und nutzt dafür Open Journal Systems (OJS), die weltweit bekannteste Software zur Verwaltung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Zeitschriften. Mit OJS kann der gesamte Publikationsprozess von der Einreichung und Begutachtung bis hin zur Publikation und der anschließenden Indexierung abgebildet werden.

Sollten auch Sie Interesse an der Gründung eines Open-Access-Journals haben, wenden Sie sich gerne an uns: oa@ub.uni-koeln.de

 

Zweiter DEAL steht! Einigung mit Springer Nature

Im Rahmen des Projekt DEAL hat die Universität zu Köln die Teilnahme am zweiten Vertrag, in diesem Fall mit Springer Nature, bestätigt. Der DEAL-Vertrag ermöglicht das Open-Access-Publizieren in etwa 2.500 Springer Nature-Zeitschriften und bietet den teilnehmenden Einrichtungen einen umfassenden und nachhaltigen Zugriff auf das nahezu gesamte Zeitschriftenportfolio des Verlages.

Für Sie als WissenschaftlerIn der Universität zu Köln sowie der Uniklinik Köln bedeutet dies, Open Access in ca. 1.900 Subskriptionszeitschriften von Springer Nature ohne zusätzliche Kosten publizieren zu können. Die Finanzierung wird vom Dekanat Ihrer Fakultät und der USB zentral organisiert und durch die Publish & Read Fee (PAR Fee) in der Zeit von 2020 – 2022 abgedeckt.
Für das Publizieren ab dem 01.08.2020 in den ca. 600 Gold-Open-Access-Zeitschriften wird Ihnen ein Rabatt von 20% auf die Listenpreise der Article Processing Charges (APCs) gewährt. Die Finanzierung erfolgt über Ihren Lehrstuhl oder die Fakultät.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns: zeitschriftenoa@ub.uni-koeln.de

Infos zu den zentralen Punkten der Springer-Vereinbarungen >>

Dezember 2019 - "MiDU – Medien im Deutschunterricht" ist online!

Die Online-Zeitschrift MiDU – Medien im Deutschunterricht ist ein Publikationsorgan der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik e.V. (SDD) und versteht sich als wissenschaftliches Forum für die germanistische Mediendidaktik. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Aufbau der Zeitschrift MiDU – Medien im Deutschunterricht. Die Leitung des Projekts liegt in den Händen von Prof. Dr. Michael Staiger und Dr. Andreas Seidler (beide Universität zu Köln) sowie Dr. Hubertus Neuhausen (Universitäts- und Stadtbibliothek Köln).

Sollten auch Sie Interesse an der Gründung eines Open-Access-Journals haben, wenden Sie sich gerne an uns: oa@ub.uni-koeln.de

ORCID: Nutzen Sie die Vorteile einer eindeutigen Autorenidentifikation

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist der internationale Standard zur eindeutigen Kennung für ForscherInnen. Sie ermöglicht die Verknüpfung einer Person mit ihren Publikationen und Forschungsdaten.

Seit dem 1.12.2019 ist die Universität zu Köln Mitglied des ORCID-Konsortiums und unterstützt die internationale Kennung zur eindeutigen Identifikation ihrer WissenschafterInnen.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie alle Vorteile Ihrer ORCID wie die eindeutige Zuordnung Ihrer Biographie und Forschungsergebnisse, die vereinfachte Kommunikation mit Verlagen, Förderern und Fachgesellschaften, die Möglichkeit der automatisierten Pflege von Publikationslisten usw.

Register for an ORCID ID

Die UzK schließt sich dem Konsortial-Boykott an

Das Rektorat der Universität zu Köln hat sich dem vom Projekt DEAL organisierten Konsortial-Boykott des Wissenschaftsverlages Elsevier angeschlossen. Der zum 31.12.2019 auslaufende Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und Elsevier wird nicht verlängert. Damit steht die Mehrheit der von Elsevier herausgegebenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab Jahrgang 2020 (inkl. Cell Press-Titel) auch an der Universität zu Köln nicht mehr zur Verfügung. Die in den letzten fünf Jahren zusätzlich zum Vertragspaket freigeschalteten Titel sind ebenfalls nicht mehr zugänglich.
Das Archiv der bis 2019 abonnierten Elsevier-Zeitschriften steht weiterhin zur Verfügung.

Angebot für WissenschaftlerInnen

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Mittel aus dem Budget der USB für Pay-per-View-Bestellungen einzelner Elsevier-Artikel zur Verfügung gestellt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karin Lamers, USB Köln, Medienbeschaffung und -bearbeitung: Zeitschriften und Datenbanken, unter lamers@ub.uni-koeln.de

Hintergrund des Boykotts

Seit 2016 laufen die Verhandlungen des DEAL-Projekts mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier. Zur Unterstützung der Verhandlungsposition haben inzwischen über 200 Institutionen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt und zahlreiche Forschende haben ihre Herausgeberschaft bei Elsevier-Zeitschriften niedergelegt. Weil die bestehende Vertragslaufzeit der Universität zu Köln mit fünf Jahren besonders lang war, ist die UzK nach Auslauf des Vertrags nun eine der letzten Hochschulen, die sich dem Boykott in der Praxis anschließen kann. Laufende Informationen zum Stand der Gespräche zwischen dem Konsortialprojekt DEAL und Elsevier finden Sie auf der Seite https://www.projekt-deal.de/

Aktueller Stand der DEAL-Verhandlungen mit den drei großen Wissenschaftsverlagen >>

Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

"Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Sie wird in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden."
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Hierbei handelt es sich um eine neuartige Struktur, die quer zu den bestehenden Säulen im Wissenschaftssystem ausgelegt ist. Charakterisiert wird sie durch

  • eine verteilte, vernetzte Infrastruktur für Datenerzeuger und -nutzer
  • Dienste-Portfolios, die entlang fachlich-thematischer Domänen organisiert sind
  • eine wissenschaftsgeleitete Ausgestaltung

Bis zum 15. Oktober 2019 haben sich mehr als 20 Fachkonsortien bei der DFG in der ersten Ausschreibungsrunde beworben. 2020 werden neben dem NFDI-Direktorat in Karlsruhe die ersten NFDI-Konsortien ihre Arbeit aufnehmen.

Weiterführende Links

Erster DEAL steht! Open Access wird weiter ausgebaut!

Im Rahmen des DEAL-Projekts hat auch die Universität zu Köln einen Vertrag mit Wiley unterzeichnet. Dieser ermöglicht mit einer Laufzeit von drei Jahren den dauerhaften Online-Zugriff auf rund 1.700 elektronische Zeitschriften von Wiley ab dem Erscheinungsjahr 1997.

Eine wichtige Komponente des Vertrags ist, dass Sie als Wissenschaftler*in der Universität zu Köln sowie der Uniklinik Köln in Hybridzeitschriften von Wiley ohne zusätzliche Kosten Open Access publizieren können, da die Finanzierung von den Dekanaten und der USB zentral organisiert wird und über den DEAL-Vertrag abgedeckt ist. Für das Publizieren in reinen Open-Access-Zeitschriften wird Ihnen ein Rabatt von 20% auf die Listenpreise der Article Processing Charges (APCs) gewährt.

Haben Sie Fragen? Unser Team Zeitschriften Open Access hilft Ihnen gerne weiter: zeitschriftenoa@ub.uni-koeln.de

Infos zu den zentralen Punkten der Wiley-Vereinbarungen >>

Oktober 2019: Unser erstes Open-Access-Journal ist online!

Kriminologie – Das Online-Journal ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Institut für Kriminologie. Gefördert wird es durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Die USB ist für die technische Betreuung und Umsetzung verantwortlich und setzt hierfür Open Journal Systems (OJS) ein, die weltweit bekannteste Software zur Verwaltung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Zeitschriften.

Sollten auch Sie Interesse an der Gründung eines Open-Access-Journals haben, wenden Sie sich gerne an uns: oa@ub.uni-koeln.de

Infos zu " USB Journals: Open-Access-Zeitschrift herausgeben" >>