Im Fokus

Neue Services, aktuelle Schulungen, interessante Projektentwicklungen - hier finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Forschen & Publizieren".

Juli 2021: NFDI4Health

Die Sonderausgabe der Zeitschrift "Bausteine Forschungsdatenmanagement", Nr. 2 (2021), widmet sich dem Thema Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NDFI). Der darin enthaltene Beitrag "NFDI4Health – Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten" beschreibt u.a. die Datentypen, Zielgruppen und zentralen Herausforderungen dieser Initiative.

Juni 2021: ZERL - Zeitschrift für Europäische Rechtslinguistik neu bei unseren Open-Access-Journals!

Die Zeitschrift ZERL bietet seit 2010 einen transdisziplinären, mehrsprachigen, typologisch-komparativen und anwendungsorientierten Austausch zwischen Sprach- und Rechtswissenschaft und verzahnt Forschung und Lehre mit beruflicher Praxis von Rechtssetzung, -auslegung und -anwendung sowie -rezeption. Spezielles Augenmerk liegt dabei auf mehrsprachigem europäischen Recht. Die Zeitschrift ist eine aktuelle Plattform für Forschungsbeiträge, Rezensionen und Vorträge in unterschiedlichen Formaten.

Weitere Informationen zur Gründung einer Zeitschrift finden Sie unter „Open-Access-Journal herausgeben“.

April 2021: JNRD - Journal of Natural Resources and Development ist online!

Für das Institute for Technology and Resources Management in the Tropics and Subtropics (ITT) der Technischen Hochschule Köln konnten wir die Zeitschrift JNRD veröffentlichen.
JNRD ist ein englischsprachiges peer-reviewed Journal mit Beiträgen zum Management natürlicher Ressourcen und zur Analyse sozio-ökologischer Systeme.

Weitere Informationen zur Gründung einer Zeitschrift finden Sie unter „Open-Access-Journal herausgeben“.

April 2021: FID Philosophie und Brill starten Modell-Projekt

Der internationale Wissenschaftsverlag Brill hat mit dem Fachinformationsdienst (FID) Philosophie eine Vereinbarung über den E-Book-Kauf von 1900 Titeln und über die Zusammenarbeit bei einem Digitalisierungsprojekt von über 1300 Titeln aus dem Archiv des Verlags unterzeichnet.
Die vom FID Philosophie retrodigitalisierten Titel werden für alle registrierten Nutzer:innen auf dem Portal des FID Philosophie frei zugänglich sein.

Mit diesem Projekt geht der FID Philosophie neue Wege, indem er den Erwerb von Monografien mit der Digitalisierung von Backlist-Titeln verbindet. Es ist ein großer Erfolg, mit Brill als Partner ein solches Modell-Projekt auf den Weg gebracht zu haben.

Februar 2021: Unsere Verträge mit Wissenschaftsverlagen

Die Universität zu Köln hat für ihre Wissenschaftler:innen mit einer Reihe von Verlagen und Publikationsplattformen Verträge zur Open-Access-Transformation abgeschlossen. Neben dem (fast) vollständigen Online-Zugriff auf das jeweilige Zeitschriftenportfolie wurde die Finanzierung von Veröffentlichungen in Open Access vereinbart. Liste der Verlage und Publikationsplattformen >>

 

Oktober 2020: Wir sind Partner in nfdi4health

„In der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (nfdi) sollen die wertvollen Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig sowie qualitativ nutzbar gemacht werden. Bislang sind sie zumeist dezentral, projektbezogen oder auf Zeit verfügbar. Bund und Länder werden die nfdi gemeinsam fördern und mit diesem digitalen Wissensspeicher eine unverzichtbare Voraussetzung für neue Forschungsfragen, Erkenntnisse und Innovationen schaffen.“

Wir sind Partner von nfdi4health, eine der in der ersten Runde geförderten Initiativen. Hierbei geht es um die Verschmelzung von epidemiologischer, Public Health- und klinischer Forschung: Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll in Deutschland eine Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten aufbauen.

Unsere Aufgaben liegen in den Bereichen:

  • Data Stewardship, prototypische Anbindung der nfdi4health an einen universitären Standort
  • Entwicklung von Schulungsmaterialien zum Forschungsdatenmanagement im Kontext von Gesundheitsdaten
  • Nutzerforschung

Projektstart ist Oktober 2020.

ORCID: Nutzen Sie die Vorteile einer eindeutigen Autorenidentifikation

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist der internationale Standard zur eindeutigen Kennung für ForscherInnen. Sie ermöglicht die Verknüpfung einer Person mit ihren Publikationen und Forschungsdaten.

Seit dem 1.12.2019 ist die Universität zu Köln Mitglied des ORCID-Konsortiums und unterstützt die internationale Kennung zur eindeutigen Identifikation ihrer WissenschafterInnen.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie alle Vorteile Ihrer ORCID wie die eindeutige Zuordnung Ihrer Biographie und Forschungsergebnisse, die vereinfachte Kommunikation mit Verlagen, Förderern und Fachgesellschaften, die Möglichkeit der automatisierten Pflege von Publikationslisten usw.

Register for an ORCID ID

Die UzK schließt sich dem Konsortial-Boykott an

Das Rektorat der Universität zu Köln hat sich dem vom Projekt DEAL organisierten Konsortial-Boykott des Wissenschaftsverlages Elsevier angeschlossen. Der zum 31.12.2019 auslaufende Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und Elsevier wird nicht verlängert. Damit steht die Mehrheit der von Elsevier herausgegebenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab Jahrgang 2020 (inkl. Cell Press-Titel) auch an der Universität zu Köln nicht mehr zur Verfügung. Die in den letzten fünf Jahren zusätzlich zum Vertragspaket freigeschalteten Titel sind ebenfalls nicht mehr zugänglich.
Das Archiv der bis 2019 abonnierten Elsevier-Zeitschriften steht weiterhin zur Verfügung.

Angebot für WissenschaftlerInnen

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Mittel aus dem Budget der USB für Pay-per-View-Bestellungen einzelner Elsevier-Artikel zur Verfügung gestellt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karin Lamers, USB Köln, Medienbeschaffung und -bearbeitung: Zeitschriften und Datenbanken, unter lamers@ub.uni-koeln.de

Hintergrund des Boykotts

Seit 2016 laufen die Verhandlungen des DEAL-Projekts mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier. Zur Unterstützung der Verhandlungsposition haben inzwischen über 200 Institutionen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt und zahlreiche Forschende haben ihre Herausgeberschaft bei Elsevier-Zeitschriften niedergelegt. Weil die bestehende Vertragslaufzeit der Universität zu Köln mit fünf Jahren besonders lang war, ist die UzK nach Auslauf des Vertrags nun eine der letzten Hochschulen, die sich dem Boykott in der Praxis anschließen kann. Laufende Informationen zum Stand der Gespräche zwischen dem Konsortialprojekt DEAL und Elsevier finden Sie auf der Seite https://www.projekt-deal.de/

Aktueller Stand der DEAL-Verhandlungen mit den drei großen Wissenschaftsverlagen >>