Im Fokus

Neue Services, aktuelle Schulungen, interessante Projektentwicklungen - hier finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Forschen & Publizieren".

Projekt DataStew

Data Stewardship in deutschen akademischen Forschungsinstitutionen - Untersuchung des Status Quo und Empfehlungen für Aus- und Profilbildung

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) in Institutionen, Forschungsverbünden und Projekten bringt neue Rollen und Aufgabenprofile hervor, die bisher ganz unterschiedlich realisiert sind. Im Rahmen des Aufbaus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wird die Heterogenität der FDM-Landschaft sowohl hinsichtlich Aufgaben-, Rollenprofilen als auch der institutionellen Einbettung besonders deutlich. Die Etablierung von Data Stewards sind im deutschsprachigen Raum ein neuer Ansatz, um auf die vielfältigen Herausforderungen zu reagieren und damit Perspektiven für Ausbildungsmöglichkeiten und eine Profilbildung im FDM aufzuzeigen. Dabei müssen die Aufgaben und Rollen im nationalen Kontext jedoch noch herausgearbeitet werden.

Das Verbundprojekt der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und ZB MED untersucht daher die derzeitige akademische Forschungslandschaft mit ihren unterschiedlichen Stakeholdern zum Konzept Data Steward.

Weitere Informationen zum Projekt DataStew >>

Juli 2021: NFDI4Health

Die Sonderausgabe der Zeitschrift "Bausteine Forschungsdatenmanagement", Nr. 2 (2021), widmet sich dem Thema Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NDFI). Der darin enthaltene Beitrag "NFDI4Health – Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten" beschreibt u.a. die Datentypen, Zielgruppen und zentralen Herausforderungen dieser Initiative.

Juni 2021: ZERL - Zeitschrift für Europäische Rechtslinguistik neu bei unseren Open-Access-Journals!

Die Zeitschrift ZERL bietet seit 2010 einen transdisziplinären, mehrsprachigen, typologisch-komparativen und anwendungsorientierten Austausch zwischen Sprach- und Rechtswissenschaft und verzahnt Forschung und Lehre mit beruflicher Praxis von Rechtssetzung, -auslegung und -anwendung sowie -rezeption. Spezielles Augenmerk liegt dabei auf mehrsprachigem europäischen Recht. Die Zeitschrift ist eine aktuelle Plattform für Forschungsbeiträge, Rezensionen und Vorträge in unterschiedlichen Formaten.

Weitere Informationen zur Gründung einer Zeitschrift finden Sie unter „Open-Access-Journal herausgeben“.

April 2021: JNRD - Journal of Natural Resources and Development ist online!

Für das Institute for Technology and Resources Management in the Tropics and Subtropics (ITT) der Technischen Hochschule Köln konnten wir die Zeitschrift JNRD veröffentlichen.
JNRD ist ein englischsprachiges peer-reviewed Journal mit Beiträgen zum Management natürlicher Ressourcen und zur Analyse sozio-ökologischer Systeme.

Weitere Informationen zur Gründung einer Zeitschrift finden Sie unter „Open-Access-Journal herausgeben“.

April 2021: FID Philosophie und Brill starten Modell-Projekt

Der internationale Wissenschaftsverlag Brill hat mit dem Fachinformationsdienst (FID) Philosophie eine Vereinbarung über den E-Book-Kauf von 1900 Titeln und über die Zusammenarbeit bei einem Digitalisierungsprojekt von über 1300 Titeln aus dem Archiv des Verlags unterzeichnet.
Die vom FID Philosophie retrodigitalisierten Titel werden für alle registrierten Nutzer:innen auf dem Portal des FID Philosophie frei zugänglich sein.

Mit diesem Projekt geht der FID Philosophie neue Wege, indem er den Erwerb von Monografien mit der Digitalisierung von Backlist-Titeln verbindet. Es ist ein großer Erfolg, mit Brill als Partner ein solches Modell-Projekt auf den Weg gebracht zu haben.

Februar 2021: Unsere Verträge mit Wissenschaftsverlagen

Die Universität zu Köln hat für ihre Wissenschaftler:innen mit einer Reihe von Verlagen und Publikationsplattformen Verträge zur Open-Access-Transformation abgeschlossen. Neben dem (fast) vollständigen Online-Zugriff auf das jeweilige Zeitschriftenportfolie wurde die Finanzierung von Veröffentlichungen in Open Access vereinbart. Liste der Verlage und Publikationsplattformen >>

 

Die UzK schließt sich dem Konsortial-Boykott an

Das Rektorat der Universität zu Köln hat sich dem vom Projekt DEAL organisierten Konsortial-Boykott des Wissenschaftsverlages Elsevier angeschlossen. Der zum 31.12.2019 auslaufende Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und Elsevier wird nicht verlängert. Damit steht die Mehrheit der von Elsevier herausgegebenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab Jahrgang 2020 (inkl. Cell Press-Titel) auch an der Universität zu Köln nicht mehr zur Verfügung. Die in den letzten fünf Jahren zusätzlich zum Vertragspaket freigeschalteten Titel sind ebenfalls nicht mehr zugänglich.
Das Archiv der bis 2019 abonnierten Elsevier-Zeitschriften steht weiterhin zur Verfügung.

Angebot für WissenschaftlerInnen

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Mittel aus dem Budget der USB für Pay-per-View-Bestellungen einzelner Elsevier-Artikel zur Verfügung gestellt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karin Lamers, USB Köln, Medienbeschaffung und -bearbeitung: Zeitschriften und Datenbanken, unter lamers@ub.uni-koeln.de

Hintergrund des Boykotts

Seit 2016 laufen die Verhandlungen des DEAL-Projekts mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier. Zur Unterstützung der Verhandlungsposition haben inzwischen über 200 Institutionen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt und zahlreiche Forschende haben ihre Herausgeberschaft bei Elsevier-Zeitschriften niedergelegt. Weil die bestehende Vertragslaufzeit der Universität zu Köln mit fünf Jahren besonders lang war, ist die UzK nach Auslauf des Vertrags nun eine der letzten Hochschulen, die sich dem Boykott in der Praxis anschließen kann. Laufende Informationen zum Stand der Gespräche zwischen dem Konsortialprojekt DEAL und Elsevier finden Sie auf der Seite https://www.projekt-deal.de/

Aktueller Stand der DEAL-Verhandlungen mit den drei großen Wissenschaftsverlagen >>