Im Fokus

Neue Services, aktuelle Schulungen, interessante Projektentwicklungen - hier finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Forschen & Publizieren".

Juli 2022: Neuigkeiten zum Projekt PlagStop.NRW

Sprechstunde mit den Projektmanger:innen

Was: Wir beantworten Ihre Fragen zu PlagStop.nrw: Projektstatus, Arbeitspakete und Vorgehensweisen sowie alles rund um die Themen Plagiatserkennungssoftware und Plagiat-Prävention.
Wer: Die Sprechstunde richtet sich an Lehrende und weitere Zielgruppen aller NRW-Hochschulen, die sich am Diskurs rund um die Themen Plagiatserkennungssoftware und Plagiat-Prävention beteiligen wollen oder Fragen hierzu haben.
Wann: Jeden 2. Freitag von 10-11 Uhr ab 08.07.2022
Bitte melden Sie sich zur Sprechstunde an: https://plagstop.dh.nrw/workshops/sprechstunde
Wo: Die Sprechstunde findet virtuell via BigBlueButton Talk statt: https://talk.hshl.de/b/sch-j7v-wfs-ytl.
Für den Zugang zum System ist keine Anmeldung erforderlich.

Ergebnisse des 1. Workshops

Im Juni fand der 1. Workshop zum Thema "Erfahrungen und Bedarfe im Umgang mit Plagiatserkennungssoftware" statt. Die Ergebnisse dieses Workshops haben wir auf unserer Projektseite veröffentlicht.

Juli 2022: FID Philosophie kooperiert mit Verlag Karl Albers

Der Fachinformationsdienst Philosophie (FID Philosophie) wird in seine Rechercheplattform für philosophische Literatur philportal.de ausgewählte Titel des Verlags Karl Alber aufnehmen. Die Publikationen stammen aus den drei Reihen Praktische Philosophie, Phänomenologie und Alber Philosophie. Entsprechend dem Erwerbungs-Modell des FID Philosophie werden Frontlist-Titel lizenziert und Backlist-Titel retrodigitalisiert. Erstmals werden dabei Backlist-Titel komplett in den Open Access transformiert.

Pressemitteilung (PDF, 93KB) >>

Mai 2022: DFG-Zuschusss für Open-Access-Publikationsgebühren

Für den Zeitraum 2022-2024 hat die DFG der USB den Antrag "Open-Access-Publikationskosten" bewilligt. Als Wissenschaftler:in der Universität zu Köln/Uniklinik können Sie sich darüber Ihre primäre Open-Access-Veröffentlichungen von Zeitschriftenartikeln (Gold Open Access) mit 700 € bezuschussen lassen.

Mai 2022: Neue Open-Access-Zeitschrift "mathematica didactica" online!

"mathematica didactica" ist eine wissenschaftliche und referierte Open-Access-Zeitschrift für Didaktik der Mathematik. Sie enthält Originalbeiträge zum Lehren und Lernen von Mathematik. Veröffentlicht werden sowohl empirische Studien, als auch theoretische Konzeptualisierungen. Beiträge aus der gesamten Breite der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Forschungsfeld sind willkommen.

März 2022: Projekt PlagStop.NRW

Das Projekt PlagStop.NRW hat zum Ziel, digitale Angebote zur Identifizierung und Prävention von Plagiaten für Lehrende und Studierende zu entwickeln. Unter dem Dach der Digitalen Hochschule NRW haben sich zu diesem Zweck sieben Hochschulen zusammengeschlossen. Die Projektleitung und -koordination übernimmt die Hochschule Niederrhein.
Neben der Implementierung und Evaluation einer Plagiatserkennungssoftware an den beteiligten Hochschulen, setzt sich das Projekt aus den folgenden drei Arbeitspaketen zusammen:

  1. Leitfaden zum Betrieb einer Plagiatserkennungssoftware im Hochschulbetrieb
  2. Erstellung von Materialien zur Plagiat-Prävention
  3. Rechtsgutachten zur Überprüfung der Möglichkeit einer hochschulübergreifenden Datenbank

Im Rahmen des Projekts soll die Plagiatserkennungssoftware OURIGINAL an der Universität zu Köln eingeführt, von den Mitarbeitenden erprobt und durch die Projektverantwortlichen evaluiert werden.

Weitere Informationen und Links

Ihr Ansprechpartner

März 2022: Open Science und Open Access im Aufwind

In seinem aktuell veröffentlichten Arbeitspapier gibt Ralf Depping, Leiter des Dezernats "Forschungs- und Publikationsunterstützung", einen Überblick über den Open Science-Gedanken. Dieser ist mit seinen zahlreichen Facetten in der Covid-19-Pandemie in das allgemeine Bewusstsein gelangt.

Dezember 2021: Projekt DataStew

Data Stewardship in deutschen akademischen Forschungsinstitutionen - Untersuchung des Status Quo und Empfehlungen für Aus- und Profilbildung

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) in Institutionen, Forschungsverbünden und Projekten bringt neue Rollen und Aufgabenprofile hervor, die bisher ganz unterschiedlich realisiert sind. Im Rahmen des Aufbaus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wird die Heterogenität der FDM-Landschaft sowohl hinsichtlich Aufgaben-, Rollenprofilen als auch der institutionellen Einbettung besonders deutlich. Die Etablierung von Data Stewards sind im deutschsprachigen Raum ein neuer Ansatz, um auf die vielfältigen Herausforderungen zu reagieren und damit Perspektiven für Ausbildungsmöglichkeiten und eine Profilbildung im FDM aufzuzeigen. Dabei müssen die Aufgaben und Rollen im nationalen Kontext jedoch noch herausgearbeitet werden.

Das Verbundprojekt der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und ZB MED untersucht daher die derzeitige akademische Forschungslandschaft mit ihren unterschiedlichen Stakeholdern zum Konzept Data Steward.

Weitere Informationen zum Projekt DataStew >>

Unsere Verträge mit Wissenschaftsverlagen

Die Universität zu Köln hat für ihre Wissenschaftler:innen mit einer Reihe von Verlagen und Publikationsplattformen Verträge zur Open-Access-Transformation abgeschlossen. Neben dem (fast) vollständigen Online-Zugriff auf das jeweilige Zeitschriftenportfolie wurde die Finanzierung von Veröffentlichungen in Open Access vereinbart. Liste der Verlage und Publikationsplattformen >>

 

Die UzK schließt sich dem Konsortial-Boykott an

Das Rektorat der Universität zu Köln hat sich dem vom Projekt DEAL organisierten Konsortial-Boykott des Wissenschaftsverlages Elsevier angeschlossen. Der zum 31.12.2019 auslaufende Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und Elsevier wird nicht verlängert. Damit steht die Mehrheit der von Elsevier herausgegebenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab Jahrgang 2020 (inkl. Cell Press-Titel) auch an der Universität zu Köln nicht mehr zur Verfügung. Die in den letzten fünf Jahren zusätzlich zum Vertragspaket freigeschalteten Titel sind ebenfalls nicht mehr zugänglich.
Das Archiv der bis 2019 abonnierten Elsevier-Zeitschriften steht weiterhin zur Verfügung.

Angebot für WissenschaftlerInnen

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Mittel aus dem Budget der USB für Pay-per-View-Bestellungen einzelner Elsevier-Artikel zur Verfügung gestellt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karin Lamers, USB Köln, Medienbeschaffung und -bearbeitung: Zeitschriften und Datenbanken, unter lamers@ub.uni-koeln.de

Hintergrund des Boykotts

Seit 2016 laufen die Verhandlungen des DEAL-Projekts mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier. Zur Unterstützung der Verhandlungsposition haben inzwischen über 200 Institutionen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt und zahlreiche Forschende haben ihre Herausgeberschaft bei Elsevier-Zeitschriften niedergelegt. Weil die bestehende Vertragslaufzeit der Universität zu Köln mit fünf Jahren besonders lang war, ist die UzK nach Auslauf des Vertrags nun eine der letzten Hochschulen, die sich dem Boykott in der Praxis anschließen kann. Laufende Informationen zum Stand der Gespräche zwischen dem Konsortialprojekt DEAL und Elsevier finden Sie auf der Seite https://www.projekt-deal.de/

Aktueller Stand der DEAL-Verhandlungen mit den drei großen Wissenschaftsverlagen >>