Im Fokus

Neue Services, aktuelle Schulungen, interessante Projektentwicklungen - hier finden Sie alle Meldungen aus der Rubrik "Forschen & Publizieren".

Einstieg ins Management von Forschungsdaten
Workshop am 22. April 2020, 9:30 - 13:30 Uhr

Als DoktorandIn oder Postdoc erhalten Sie eine disziplinübergreifende Einführung in die Grundlagen des Forschungsdatenmanagements (FDM) und lernen die damit verbundenen wichtigsten Modelle und Prozesse kennen. Die Unterstützungsangebote des Cologne Competence Centers für Research Data Management (C3RDM) für alle Phasen des Lebenszyklus von Forschungsdaten werden praxisorientiert vorgestellt (Tipps, Tools und Services). Nach einem Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur strategischen Gestaltung des FDM kennen Sie die Bestandteile eines Datenmanagementplans. Außerdem bekommen Sie einen Überblick über die Anforderungen der Förderorganisationen an das FDM für die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln.

Seminarinhalte:

  • Welche Vorteile bietet FDM für Ihre Forschung?
  • Welche Anforderungen stellen die Förderer?
  • Wie werden Daten zugänglich gemacht?
  • Was ist ein Datenmanagementplan?
  • Welche Tools und Services gibt es an der UzK?

Die Veranstaltung findet im Seminarzentrum, Kerpener Str. 15  statt.

Forschungsdatenmanagement in Sonderforschungsbereichen -
Infoveranstaltung am 4. März 2020, 10 - 12 Uhr

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Entwicklung von virtuellen Forschungsumgebungen zur Optimierung kollaborativer Arbeitsprozesse sowie Datenbanken zur Erschließung und zum nachhaltigem Umgang mit den in SFBs gewonnenen Daten in Form von Teilprojekten zum Informationsmanagement und Informationsinfrastruktur.

Die Abteilungen 71 & 72 des Dezernats 7 Forschungsmanagement laden zusammen mit dem Cologne Competence Center for Research Data Management (C3RDM) zu einer Infoveranstaltung zum Umgang mit Forschungsdaten in Sonderforschungsbereichen ein.
Wie geplante Initiativen und laufende SFBs von der Antragsstellung bis hin zur Ausgestaltung solcher INF-Teilprojekte an der Universität zur Köln beraten und begleitet werden können, werden wir Ihnen im Rahmen dieser Infoveranstaltung erörtern. Wir bieten Ihnen einen Überblick über die Anforderungen der DFG, die Serviceangebote von D7, USB und RRZK sowie Erfahrungsberichte aus erfolgreichen INF-Projekten und stellen uns Ihren Fragen.

Die Veranstaltung findet im RRZK (Weyertal 121, Seminarraum 1.03) statt.
Anmeldeschluss: 20. Februar 2020

ORCID: Nutzen Sie die Vorteile einer eindeutigen Autorenidentifikation

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist der internationale Standard zur eindeutigen Kennung für ForscherInnen. Sie ermöglicht die Verknüpfung einer Person mit ihren Publikationen und Forschungsdaten.

Seit dem 1.12.2019 ist die Universität zu Köln Mitglied des ORCID-Konsortiums und unterstützt die internationale Kennung zur eindeutigen Identifikation ihrer WissenschafterInnen.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie alle Vorteile Ihrer ORCID wie die eindeutige Zuordnung Ihrer Biographie und Forschungsergebnisse, die vereinfachte Kommunikation mit Verlagen, Förderern und Fachgesellschaften, die Möglichkeit der automatisierten Pflege von Publikationslisten usw.

Register for an ORCID ID

Die UzK schließt sich dem Konsortial-Boykott an

Das Rektorat der Universität zu Köln hat sich dem vom Projekt DEAL organisierten Konsortial-Boykott des Wissenschaftsverlages Elsevier angeschlossen. Der zum 31.12.2019 auslaufende Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und Elsevier wird nicht verlängert. Damit steht die Mehrheit der von Elsevier herausgegebenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab Jahrgang 2020 (inkl. Cell Press-Titel) auch an der Universität zu Köln nicht mehr zur Verfügung. Die in den letzten fünf Jahren zusätzlich zum Vertragspaket freigeschalteten Titel sind ebenfalls nicht mehr zugänglich.
Das Archiv der bis 2019 abonnierten Elsevier-Zeitschriften steht weiterhin zur Verfügung.

Angebot für WissenschaftlerInnen

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität ist vorgesehen, Mittel aus dem Budget der USB für Pay-per-View-Bestellungen einzelner Elsevier-Artikel zur Verfügung zu stellen. Um diese Mittel nutzen zu können, wird es Anfang 2020 ein Bestellformular auf der USB-Startseite geben. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karin Lamers, USB Köln, Medienbeschaffung und -bearbeitung: Zeitschriften und Datenbanken, unter lamers@ub.uni-koeln.de

Hintergrund des Boykotts

Seit 2016 laufen die Verhandlungen des DEAL-Projekts mit dem niederländischen Wissenschaftsverlag Elsevier. Zur Unterstützung der Verhandlungsposition haben inzwischen über 200 Institutionen ihre Elsevier-Abonnements gekündigt und zahlreiche Forschende haben ihre Herausgeberschaft bei Elsevier-Zeitschriften niedergelegt. Weil die bestehende Vertragslaufzeit der Universität zu Köln mit fünf Jahren besonders lang war, ist die UzK nach Auslauf des Vertrags nun eine der letzten Hochschulen, die sich dem Boykott in der Praxis anschließen kann. Laufende Informationen zum Stand der Gespräche zwischen dem Konsortialprojekt DEAL und Elsevier finden Sie auf der Seite https://www.projekt-deal.de/

Aktueller Stand der DEAL-Verhandlungen mit den drei großen Wissenschaftsverlagen >>

Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

"Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Sie wird in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden."
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Hierbei handelt es sich um eine neuartige Struktur, die quer zu den bestehenden Säulen im Wissenschaftssystem ausgelegt ist. Charakterisiert wird sie durch

  • eine verteilte, vernetzte Infrastruktur für Datenerzeuger und -nutzer
  • Dienste-Portfolios, die entlang fachlich-thematischer Domänen organisiert sind
  • eine wissenschaftsgeleitete Ausgestaltung

Bis zum 15. Oktober 2019 haben sich mehr als 20 Fachkonsortien bei der DFG in der ersten Ausschreibungsrunde beworben. 2020 werden neben dem NFDI-Direktorat in Karlsruhe die ersten NFDI-Konsortien ihre Arbeit aufnehmen.

Weiterführende Links

Erster DEAL steht! Open Access wird weiter ausgebaut!

Im Rahmen des DEAL-Projekts hat auch die Universität zu Köln einen Vertrag mit Wiley unterzeichnet. Dieser ermöglicht mit einer Laufzeit von drei Jahren den dauerhaften Online-Zugriff auf rund 1.700 elektronische Zeitschriften von Wiley ab dem Erscheinungsjahr 1997.

Eine wichtige Komponente des Vertrags ist, dass Sie als WissenschaftlerIn der Universität zu Köln sowie der Uniklinik Köln in Hybridzeitschriften von Wiley ohne zusätzliche Kosten Open Access publizieren können, da die Finanzierung von den Dekanaten und der USB zentral organisiert wird und über den DEAL-Vertrag abgedeckt ist. Für das Publizieren in reinen Open-Access-Zeitschriften wird Ihnen ein Rabatt von 20% auf die Listenpreise der Article Processing Charges (APCs) gewährt.

Haben Sie Fragen? Unser Team Zeitschriften Open Access hilft Ihnen gerne weiter: zeitschriftenoa@ub.uni-koeln.de

Infos zu den zentralen Punkten der Wiley-Vereinbarungen >>

Oktober 2019: Unser erstes Open-Access-Journal ist online!

Kriminologie – Das Online-Journal ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Institut für Kriminologie. Gefördert wird es durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Die USB ist für die technische Betreuung und Umsetzung verantwortlich und setzt hierfür Open Journal Systems (OJS) ein, die weltweit bekannteste Software zur Verwaltung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Zeitschriften.

Sollten auch Sie Interesse an der Gründung eines Open-Access-Journals haben, wenden Sie sich gerne an uns: oa@ub.uni-koeln.de

Infos zu "Open-Access-Zeitschrift herausgeben" >>