Viele Schulen - ein Buch 2020

Eine Ausstellung im Rahmen des ZfL-Projekts "Viele Schulen, ein Buch" über den Briefroman "Wo die Freiheit wächst"

17.09. - 29.10.2020

20 Schülerinnen und Schüler aus Köln, Darmstadt und Lahr haben sich am Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) mit dem Briefroman "Wo die Freiheit wächst" von Frank Maria Reifenberg auseinandergesetzt.

Das Zentrum für Lehrer*innenbildung lädt einmal im Jahr Schüler*innen der Jahrgangsstufen sieben bis elf zu den Projekttagen "Viele Schulen, ein Buch" ein. So erhielten sie auch dieses Jahr im März, kurz vor dem Lockdown, die Gelegenheit, sich in Schreib-, Illustrations- und Theater-Workshops intensiv mit einem aktuellen Roman auseinanderzusetzen. Die Projekttage werden im Rahmen des Projekts LESEPUNKTE durchgeführt und von der Imhoff-Stiftung, der RheinEnergieStiftung Kultur und der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln finanziell unterstützt.

Reifenberg lebt und wirkt in Köln. Der gelernte Buchhändler, Texter, Drehbuchautor hat bereits für die Sesamstraße geschrieben und seit 2003 schreibt er seine eigenen Kinder- und Jugendbücher bei verschiedenen Verlagen. Seit 2008 widmet er sich der Jungenleseförderung mit Workshops für Jungen sowie Seminaren und Vorträgen für Erzieher*innen, Eltern, Lehrer*innen und Multiplikator*innen in der Buch- und Bildungsbranche. Sein Briefroman „Wo die Freiheit wächst“ handelt von der jugendlichen Widerstandsbewegung der ‚Edelweißpiraten’. Die Briefe von und an Lene Meister aus Köln basieren auf umfangreichen Recherchen von Reifenberg und geben einen Einblick in das Jahr 1942. Lene möchte sich dem Gleichschritt des NS-Regimes nicht unterwerfen und als sie sich in den ‚Edelweißpiraten’ Erich verliebt, gerät auch sie in das Visier der Geheimen Staatspolizei. In den Workshops setzten sich die Schüler*innen mit den Themen Freiheit, Mut und Freundschaft auseinander.

LESEPUNKTE ist ein Online-Rezensionsjournal, in dem Schüler*innen unter Anleitung von Lehrkräften Bücher rezensieren. Es wurde 2006 vom Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln sowie dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München gegründet. Seit 2015 verantwortet das Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität zu Köln das Projekt.

Ausstellung digital

 

Kontakt

Dr. Gesine Boesken
Zentrum für LehrerInnenbildung
Stellv. Geschäftsführerin / Projektleitung LESEPUNKTE
Tel. +49 221 470 3404, E-Mail: gesine.boesken@uni-koeln.de

 

Ausstellungsort

Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Vitrine vor der Cafeteria, Universitätsstraße 33, 50931 Köln
Zurzeit geöffnet von montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr