Mein Großvater Konrad Adenauer und die Revolution 1918 in Köln

Anlässlich der Ausstellung „1918: Hundert Jahre Kriegsende und Revolution in Köln“ laden wir Sie herzlich zu einem Vortrag von Adenauer-Enkel

 

Konrad Adenauer

am Mittwoch, dem 23. Januar 2019, um 18.00 Uhr  ein.


Begrüßung:
Dr. Hubertus Neuhausen,
Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek
Grußwort:
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm,
Vorsitzender der Kölnischen Bibliotheksgesellschaft

 

„Nun ist es 100 Jahre her, dass das Morden des Ersten Weltkriegs zu Ende gegangen ist und in Deutschland die Revolution ausbrach. So auch in Köln. Die Ereignisse, die sich seinerzeit am Rhein zugetragen haben, sind den meisten unserer heutigen Zeitgenossen jedoch nicht präsent. So sind auch die Namen der Handelnden kaum bekannt – bis auf den meines Großvaters Konrad Adenauer, der damals schon Kölner Oberbürgermeister war, und den von Wilhelm Sollmann. Viele kennen ihn nur als Namenspatron einer großen Straße im Kölner Norden oder als Figur am Kölner Ratsturm. Dabei hat Sollmann als Chef der Mehrheitssozialisten (SPD) gemeinsam mit meinem Großvater ganz wesentlich dafür gesorgt, dass die Revolution in Köln in gemäßigten Bahnen verlief, dass Blutvergießen vermieden werden konnte und dass sich der Arbeiter- und Soldatenrat schon sehr bald wieder auflöste. Von den Ereignissen in Köln gibt es wenige Abbildungen. Ende November 1918 schreibt Sollmann, der auch als Journalist tätig war, seinen Bericht über die Revolution in Köln, um die Vorgänge unverfälscht und frisch festzuhalten. Er gibt uns heute einen besonderen Einblick, wie der ‚große Krieg‘ vor einhundert Jahren geendet hat. Köln erlebte seinerzeit wirklich spannende Tage. Am Beispiel von Konrad Adenauer und Wilhelm Sollmann erkennen wir, wie wichtig es ist, wenn in solch stürmischen Zeiten Menschen mit Mut und Besonnenheit einzugreifen wissen. Durch solche Menschen können Katastrophen verhindert und Menschenleben und Güter geschont werden.“

Veranstaltungsort

Raum 4.007 der Universitäts- und Stadtbibliothek, Universitätsstr. 33, 50931 Köln ( Eingang Kerpener Str. 20, 4. Etage)

Der Eintritt ist frei.