Bibliothek Franz Weinkauff
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Katalog der Bibliothek Franz Weinkauff
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Die Sammlung in der Universitäts- und Stadtbibliothek

1886 überwies der Gymnasiallehrer Dr. Franz Weinkauff der Stadtbibliothek Köln "entbehrlich gewordene größere Büchermengen". Die ihm nicht entbehrlichen Bücher, seine noch immer stattliche Bibliothek, teilte Weinkauff auf und vermachte sie testamentarisch den Gymnasien in Kreuznach und Bonn sowie der Universität Bonn. Die der Stadt Köln geschenkten Bücher stehen heute noch geschlossen unter ihrer ursprünglichen Aufstellungsbezeichnung "Weinkauff". Eine Recherche im Onlinekatalog nach der Signatur "WEIN" liefert 565 Treffer. Die Bibliothek Weinkauff beinhaltet vorwiegend philologische Werke, darunter eine Reihe wertvoller alter Drucke. Die Einsichtnahme für Forschungszwecke erfolgt im Lesesaal Historische Sammlungen der USB.

                                                             Franz Weinkauff (1823-1892)

Franz Weinkauff

Franz Weinkauff wurde am 24. Mai 1823 geboren. Er entstammt einer alteingesessenen Kreuznacher Familie. Sein Vater war Brauerei- und Brennereibesitzer. Nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Heimatstadt studierte Weinkauff Theologie an der Universität Bonn. Später setzte er seine Studien in Philologie (Griechisch und Latein) und Geschichte in Heidelberg und Jena fort. Wie groß das Engagement des Studenten in der Revolution von 1848 war, ist nicht belegt. 1853 promovierte Weinkauff in Jena. Seine Beteiligung am revolutionären Geschehen soll ihm jedenfalls später den Eintritt in den staatlichen Schuldienst erschwert haben. Nach einer Anstellung als Privatlehrer ging er 1855/56 als "Schulamts-Candidat" an das Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Dort wurde er 1860 auf eine ordentliche Lehrstelle befördert. Bis 1868 erreichte er die Stelle des vierten Oberlehrers (insg. gab es sechs Oberlehrer). Krankheitsbedingt wurde er 1871 vorzeitig pensioniert. Nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst führte Weinkauff, von Hause aus vermögend, ein Leben als Privatgelehrter. Zeitlebens förderte er seine Schulbibliotheken in Kreuznach und Köln. Leider hat sich in der alten Lehrerbibliothek des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kein Band mit unzweifelhafter Weinkauff'scher Provenienz gefunden. Am 11. März starb Franz Weinkauff im Kölner Bürgerhospital. Er wurde auf dem Friedhof in Kreuznach beigesetzt.

 

Quellen: Quarg, Gunter: Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824), in: Kölner Sammler und ihre Bücherkollektionen in der Universitäts- und Stadtbibliothek; Mathern, Willy: Männer des Hunsrück- und Nahelandes. Trier, 1952.

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