Die heutige Universität zu Köln, eine der größten deutschen Hochschulen, existiert in dieser Gestalt zwar noch kein Jahrhundert lang, kann aber auf eine Tradition zurückschauen, die viel weiter zurückreicht. Die als vierte Universität des damaligen Heiligen Römischen Reichs (nach Heidelberg, Prag und Wien) 1388 gegründete mittelalterliche Universität Köln wurde zwar 1798 aufgehoben, aber an ihre Stelle trat eine Zentralschule (école centrale), die jedoch die französische Herrschaft nicht überlebte. Die ein gutes Jahrhundert später im Jahre 1919 gegründete moderne Universität baute auf drei Vorläuferhochschulen auf, der Handelshochschule (1901) mit der Hochschule für kommunale und soziale Verwaltung (1912), der Akademie für Praktische Medizin (1904) und der Vereinigung für rechts- und staatswissenschaftliche Fortbildung (1906). Mit dem Zwischensemester 1919 nahm sie ihre Arbeit auf. 1980 wurde mit der Abteilung Köln der damaligen Pädagogischen Hochschule Rheinland die vierte Hochschule eingegliedert.










