Digitale Sammlung Schriften aus dem Monschauer Land
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Die Sammlung Schriften aus dem Monschauer Land

Auf Anregung des Geschichtsvereins des Monschauer Landes und mit freundlicher Unterstützung des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung, das über Mikrofilmausgaben dieser Zeitungsserien verfügt, konnte die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln diese seltenen Lokalzeitungen digitalisieren und ins Netz stellen.

Titelblatt Monschauer Stadt- und Landbote

Der Stadt- und Landbote (1848-1936)

Das Revolutionsjahr 1848 sah auch die Gründung der ersten Zeitung im abgelegenen Eifelkreis Montjoie, wie Monschau damals noch hieß. Sie erschien einmal pro Woche und war zunächst mit "Belehrung, Unterhaltung, Gemeinnützigkeit" untertitelt. Der Herausgeber C. W. Frantzen ließ sie bei C. L. Hermanns in Montjoie drucken; bald hatte sie sich zum "Kreisblatt für Montjoie und Umgebung" entwickelt und nahm später (bis 1933) auch die Funktion eines Amtsblattes ein. Das bis heute erscheinende "Jahrbuch Monschauer Land" entwickelte sich aus einer Beilage des "Stadt- und Landboten". Von den Jahrgängen 1855 bis 1865 abgesehen, über die auch die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn verfügt, ist einzig der Geschichtsverein des Monschauer Landes im Besitz eines Exemplars.







Montjoie'r  Volksblatt

Montjoie'r Volksblatt (1880-1941)

Ende September 1880 erschien eine erste Probenummer des "Montjoie'r Volksblatts - Organ für die katholischen Interessen von Montjoie und Umgebung" bei J. G. Salzburg in Montjoie. In einer durchaus "heißen Phase" des Bismarck'schen Kulturkampfes gegen den "Ultramontanismus" der Katholischen Kirche erfolgte diese Gründung ausdrücklich zur Unterstützung des Zentrums als Partei des politischen Katholizismus, worauf schon die Bezeichnung als Volksblatt hinweist (vgl. auch Kölnische Volkszeitung oder Trierischer Volksfreund als Zentrumszeitungen). Von der bis 1941 erschienenen Zeitung ist kein anderes Exemplar als das des Geschichtsvereins des Monschauer Landes bekannt.









Cover Der Eremit am hohen Venn

Der Eremit am Hohen Venn (1925-1971)

Der Geschichtsverein des Monschauer Landes ist nicht zufällig im Jahr 1923, also während der Rheinlandbesetzung, unter dem Namen "Geschichtsverein des Kreises Monschau (Montjoie)" gegründet worden. Wesentliche Triebfeder war der Wunsch, den als Belastung wahrgenommenen Folgen des Versailler Friedensvertrages (Abtretung des benachbarten Eupen-Malmedy und der durch den Kreis führenden Vennbahn) durch die Erforschung der eigenen Geschichte etwas Positives gegenüberzustellen. Die Vereinszeitschrift erschien in den ersten drei Jahren unter dem Titel "Heimat(s)blätter des Kreises Montjoie (Monschau)" (1925-1927), der dann unter Rückgriff auf den Namen einer ersten Wochenzeitung der Region (1829-1831) in "Der Eremit am Hohen Venn. Mitteilungen des Geschichtsvereins des Kreises Monschau (Montjoie)" (1928-1971; Kürzel EHV) geändert wurde. Diese erste Wochenzeitung, die nur knapp zwei Jahre alt wurde, ist heute äußerst selten und soll baldmöglicht ebenfalls hier präsentiert werden. Mit der Auflösung des Landkreises Monschau zum 1. Januar 1972 wurde die Zeitschrift durch Zusammenführung mit dem Kreis(heimat)kalender zum Jahrbuch "Das Monschauer Land" (Kürzel ML) umgestaltet und der Verein in "Geschichtsverein des Monschauer Landes" umbenannt.

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