Sammlung Hittorf
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Hittorff - Ein Kölner gestaltete Paris

Jakob Ignaz Hittorff

Michael Kiene: Die Alben von Jacob Ignaz Hittorff

Die wissenschaftliche Edition der in der USB Köln vorhandenen Alben mit Architekturzeichnungen von J.I. Hittorff besorgt der Kunsthistoriker Michael Kiene. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert ein Projekt zur Inventarisierung der Zeichnungen von der Forschungsreise, die Hittorff 1822-1824 nach Italien unternahm.

Bisher sind fünf Inventar-Bände in den "Schriften der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln" erschienen:
Bd. 1 Die Bauprojekte, 1821-1858 (1995),
Bd. 2 Die Alben von Jean-François-Joseph Lecointe (1783-1858). Architekturen, Skizzen und Visionen (2005)
Bd. 3 Die italienische Reise, 1822-1824 (2012)
Bd. 4 Das Album "Sicile Moderne" Zeichnungen von einer Pilgerfahrt ins wahre Paradies der Künste (2013)
Bd. 5: „SICILE ANCIENNE“ Hittorff and the architecture of classical Sicily (2016)


Ein großer Teil des graphischen Nachlasses Hittorffs befindet sich in der Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud Köln.
Einige Teile des Nachlasses befinden sich im Historischen Archiv der Stadt Köln.

"Paris erwacht - Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde"

Ab 07. April 2017 ist "Paris erwacht" im Kölner Wallraf-Richartz-Museum zu sehen. An dieser Ausstellung zu Werk und Wirken von Jakob Ignaz Hittorff, dem Star-Architekten von Paris, hat sich auch die USB Köln mit Exponaten beteiligt. Sie ist, wie das Wallraf-Richartz-Museum, Hüterin einer großen Sammlung von Hittorff-Originalen und seiner Privatbibliothek. (Liste der Leihgaben: Bücher auf Reisen)

Zur Sammlung Jakob Ignaz Hittorff

Der künstlerische Nachlass des Architekten Jakob Ignaz Hittorff gelangte nach dem Ableben seines kinderlos verstorbenen Sohns und Erben Charles-Joseph Hittorff 1898 an die Stadt Köln. Die von Hittorff auf langen Reisen vor Ort erworbenen Bücher zur Kunst und Archäologie kamen über die Stadtbibliothek in die 1920 neu entstandene USB. Hier finden sich sogar Alben mit rund 2500 Originalzeichnungen. Diese Meisterzeichnungen und Arbeitsskizzen werden derzeit Zug um Zug veröffentlicht.
Weitere Informationen.

Jakob Ignaz Hittorff (1792-1867)

Jakob Ignaz Hittorff durchlief eine der außergewöhnlichsten Künstlerkarrieren des 19. Jahrhunderts. Als Sohn eines Blechnermeisters in Köln am 20. August 1792 geboren, schuf er für verschiedene Regierungen in Paris in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die berühmtesten und größten Bauten dieser Zeit. Er erneuerte den Stadtgrundriss von Paris mit der „Königsachse“ von der Place de la Concorde über die Champs-Élysées und Place de l'Étoile zum Bois de Boulogne. Seine Karriere als Architekt und Wissenschaftler wurde 1853 durch die Aufnahme in das Institut de France gekrönt. Der preußische König ernannte ihn zum „Kommandant“ des Ordens vom Roten Adler. Außerdem war er Träger des preußischen Ordens „Pour le Mérite“. Jakob Ignaz Hittorff ist am 25. März 1867 in Paris gestorben.

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