Alexander Schnütgen
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Hermann-Josef Reudenbach.
Alexander Schnütgen
In Köln ist der Domherr und Kunstsammler Alexander Schnütgen (1843-1918) durch das von ihm begründete Museum Schnütgen immer noch präsent. Ein weniger bekannter Teil seines Wirkens galt der Buchkultur.
Schnütgen besaß eine Sammlung von Ledereinbänden, die ebenfalls in seine Museumsstiftung einging. Ein integrierender Bestandteil des Museums sollte seine Kunstbibliothek sein; für sie schuf Friedrich Wilhelm Mengelberg ein bemerkenswertes Exlibris.
Schnütgen schrieb über metallene Bucheinbände des Mittelalters wie auch über Einbände seiner Zeit, u. a. für das Goldene Buch der Stadt Köln. Ein apartes Interesse widmete er den Bücherpulten und stellte als erster diese Möbel für das Buch in einer systematische Ordnung dar. Bei vielen Gelegenheiten kommentierte er das äußere Erscheinungsbild von Büchern.
Der Vortrag über die Bilder im Buch wird einen noch unbearbeiteten Aspekt der Bemühungen Schnütgens vorstellen. Vielerlei zerstreute Äußerungen des Domherrn und Bücherfreundes fügen sich zu einem reichen Strauß von Gesichtspunkten. Am Ende ergibt sich eine Art von „Philosophie der Abbildung“.
Dienstag, 27.03.2012
um 18 Uhr
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Eingang Kerpener Straße 20
Raum 407
Eintritt frei
Ansprechpartnerin: Gisa Rickmann-Üçgüler +49 221 470-3306
eMail