Rose Ausländer: Wer bin ich – wenn ich nicht schreibe?

Rose Ausländer

Rose Ausländer

Ausstellung: „WER BIN ICH - WENN ICH NICHT SCHREIBE?“

Die Lyrikerin Rose Ausländer starb am 3. Januar 1988 im Nelly-Sachs-Haus, dem Elternheim der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf. Ihr Werk – fast 2.500 publizierte Gedichte, Kurzprosa und Essays als Ertrag von 70 Jahren intensivsten Schreibens – ist zwanzig Jahre nach Ihrem Tode so lebendig wie nie zuvor. Es hat nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und fasziniert die Leser.

Die Ausstellung, die anlässlich des 20. Todestages in der USB gezeigt wird, setzt ihren Schwerpunkt in der Präsentation des Werkes der Dichterin. Ihre Bücher, darunter auch seltene bibliophile Exemplare und ihr erstes 1939, in Czernowitz erschienenes Buch „Der Regenbogen“, werden gezeigt.

Anhand von Manuskripten und Typoskripten wird die Genese einzelner Texte sichtbar, die Arbeitsweise der Poetin, die manchmal 25 Fassungen eines Gedichtes erstellte und mehr als zwanzig Jahre daran arbeitete, wird nachvollziehbar.

Gedichte von Rose Ausländer

Der Dialog mit anderen Autoren und bildenden Künstlern scheint anhand von Briefen und grafischen Arbeiten auf, die öffentliche Rezeption wird durch ausgewählte Kritiken, literaturwissenschaftliche Arbeiten und Literaturpreise dokumentiert. Die Arbeitsbedingungen werden durch Fotos und anderes Material ersichtlich, der Blick in die „Werkstatt“ der Autorin möglich.

Renate Fuhrmann

Renate Fuhrmann

Die Ausstellung wird von der Rose Ausländer-Stiftung präsentiert. Konzipiert und gestaltet wurde sie von Helmut Braun, dem Vorsitzenden des Beirates der Rose Ausländer-Stiftung. Auf den Webseiten der Rose Ausländer-Stiftung finden sich ausführliche Informationen zu Leben und Werk der Dichterin.

Mit der Lesung „MEIN ATEM HEIßT JETZT“ wurde die Ausstellung am 16. Februar 2008 feierlich eröffnet. Zur Erinnerung an den 20. Todestag der Dichterin Rose Ausländer und anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der GEDOK KÖLN las die Schauspielerin Renate Fuhrmann aus Werken von und über Rose Ausländer (beide Mitglieder der GEDOK KÖLN).

Moderiert und mit persönlichen Erinnerungen an Rose Ausländer versehen wurde die Veranstaltung von Helmut Braun.

Die Werkausstellung zum 20. Todesjahr von Rose Ausländer ist vom 16. Februar bis zum 29. April 2008 im Foyer der USB Köln montags bis freitags in der Zeit von 9.00 - 23.00 Uhr und samstags von 9.00 - 16.00 Uhr zu sehen.


Kontakt:
Frau Wolter, Tel.: +49 221 470-7015, E-Mail
Herr Braun, Tel.: +49 221 2870938, E-Mail

Brauchen Sie Hilfe?
Albot, der Informationsassistent






UCCard = Bibliotheksausweis
Weihnachten/Neujahr
Öffnungszeiten der USB sowie der HWA
›› weitere Informationen
Information & Beratung
E-Mail-Umschlag
Schreiben Sie uns eine E-Mail.
Wir helfen Ihnen schnell und kompetent weiter!
Bleiben Sie mit uns in Verbindung:
Facebook, Feeds und Co.

Facebook  Twitter  YouTube  RSS  mobile Recherche