Fernando Mario Paonessa und der Konkretionismus

La bella e la bestia.1996

La bella e la bestia. Bronzeskulptur. 1996

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln stellt vom 07. Mai bis 01. Juni 2014 eine Auswahl des etablierten italienischen Skulpteurs in der Galerie, 1. Etage aus.

Fernando Mario Paonessa kommt im Ort Rotonda in der süditalienischen Region Basilicata zur Welt. Als gelernter Industriechemiker siedelt er nach Rom über, legt an der Scuola delle Arti Ornamentali e Plastiche "N.Zabaglia" das Diplom im Fach Skulptur ab und besucht die Vorlesungen über Kunstgeschichte an der Universität "La Sapienza". Er entfaltet eine intensive kulturelle Tätigkeit mit der Gründung und Leitung der Kunstzeitschriften "Controcampo" und "InformArti" sowie der Veröffentlichung von Essays zum Werk von Alberto Giacometti, Auguste Rodin, Francesco Mochi und zahlreichen zeitgenössischen Künstlern. Im Jahr 1997 ruft er die Kunstrichtung des "Konkretionismus" ins Leben, daraufhin folgt die Veröffentlichung des gleichnamigen Bandes "Konkretionismus", herausgegeben von IEDA, Rom. Paonessa ist Lehrstuhlinhaber der Bildhauereikurse des Istituto Europeo Diffusione Arte in Rom, für welches er gleichzeitig als künstlerischer Direktor fungiert. Momentan lebt er in Rom, nach einem Zwischenspiel in Edinburgh ( Schottland ) mit dortiger Eröffnung einer eigenen Galerie, und geht seiner künstlerischen Tätigkeit abwechselnd in Rom, London und Berlin nach. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten italienischen wie ausländischen Sammlungen, mit besonderer Präsenz auf dem Kunstmarkt von Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und Japan. Als Gewinner zahlreicher öffentlich und privat ausgeschriebener Wettbewerbe hat er Monumentalskulpturen für Plätze sowie für staatliche und religiöse Institutionen geschaffen.
Paonessa verbindet in seiner Plastik hohe technisch-materielle Qualität mit einer lyrisch-aufrichtigen Ausdrucksform. Erfüllt von der Schönheit, sind seine Bronzen von dynamischer Vitalität. So wie die kosmische Realität niemals monostrukturell und monosignifikant ist, so kann man auch diese Bronzen in keinerlei Schema oder Rahmen zwängen und klassifizieren. In seinen Figuren konkretisieren sich Zeit, Licht und Materie; die Skulpturen vibrieren und verwandeln sich gleich den Noten von Wagner: sie sind unruhig, kraftvoll und bedrohlich.

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