Namibia - Der schwere Weg in die Unabhängigkeit

Fotos zur Ausstellung

Fotoausstellung von Guenay Ulutunçok

Am 21. März 1990 wird Geschichte geschrieben. Endlich erlangt Namibia seine Unabhängigkeit.

NAMIBIA, ein Land der kulturellen Vielfalt, ein Land mit traumhaften Landschaften und auch ein Land der Demokratie.
In diesem Jahr feiert Namibia den 25. Jahrestag seiner Unabhängigkeit.
Diese Ausstellung führt zurück in die Vergangenheit, in die letzten Jahre auf dem schweren Weg in die Unabhängigkeit.

Die in der USB gezeigten Bilder sind thematisch nach Schwerpunkten geordnet und verweisen auf wesentliche gesellschaftliche Faktoren und Entwicklungen:

  • Die Deutschstämmigen und ihr Verhältnis zur schwarzen Bevölkerung;
  • Die Lebensumstände der schwarzen namibischen Bevölkerung;
  • Das Engegament der katholischen Kirche;
  • Proteste und den Widerstand im Kampf um die Unabhängigkeit;
  • Rückkehr in die Heimat nach 25 Jahren Exil;
  • Wahlen und die Verwirklichung der Unabhängigkeit Namibias.

Die Ausstellung wurde im März 2015 im Roten Rathaus in Berlin gezeigt und vom Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler eröffnet. Wir freuen uns, dass sie nun in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln präsentiert werden kann.

Guenay Ulutunçok, 1954 in Istanbul geboren. Studium der Architektur und Tropen-Technologie in Köln und Tätigkeit als freier Fotojournalist.
Ende 1981 Mitbegründer der Fotografenagentur “laif Photos & Reportagen”. Schwerpunkt seiner Arbeit: Reportagen über politische und soziale Konflikte sowie kulturelle und ethnische Vielfalt. Veröffentlichungen in deutschen und internationalen Magazinen u.a. über Nahostkrise, Libanonkrieg, Afghanistan, Zypernkonflikt, Westsaharakrieg und über das südliche Afrika.
1988/1989 Volontariat bei Zeitung ”Namibia Nachrichten”, die der damaligen Apartheidsregierung kritisch gegenüberstand. Fotoreportagen über die Situation der Weißen, insbesondere der deutschstämmigen Siedler, und über den Unabhängigkeitsprozess, die SWAPO (South West African People Organisation) und ihren bewaffneter Arm PLAN (People Liberation Army of Namibia) in Angola. Anschließend zwei Jahre als Fotoreporter im südlichen Afrika tätig.
Themenschwerpunkte: Namibias Kampf um Unabhängigkeit, Südafrikas Weg zur Demokratie, Kriege in Angola und Moçambique.
Veröffentlichung mehrere Bildbände und Mitarbeit an Büchern.
Realisierung von Ausstellungen u.a. für die GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) im Bereich Naturschutz, Biodiversität und Esskultur.
Heute lebt er als freier Fotojournalist und Herausgeber in Köln.

Weitere Informationen:

www.ulutuncok.com
photojournalist Guenay Ulutuncok
Africas Eden

Die Ausstellung wird vom 21.09. bis 31.10.2015 in der 1. Etage der USB gezeigt.
Mo – Fr: 9 – 24 Uhr, Sa & So: 9 – 21 Uhr
Eintritt frei

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