Informationen zur Metropolisausstellung

Rahmenprogramm und Führungen:


AKTUELL:

Sonntag, 19.02.2017, 15.00 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig,
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln

Prof. Dr. Lisa Gotto, IFS Internationale Filmschule Köln, Filmgeschichte / Filmanalyse
„Zukunftsforschung. Fritz Langs METROPOLIS als Antizipation digitaler Special Effects-Welten.“

Im Anschluss daran folgt die zweite Filmvorführung.
Eintritt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)



Montag, 20.02.2017, Finissage METROPOLIS
Wir laden Sie ganz herzlich ein, mit uns ab 18 Uhr im Foyer der USB auf die Ausstellung und das Rahmenprogramm zu "Fritz Langs METROPOLIS" zurückzublicken.

Eintritt frei


Und diese Veranstaltungen zu METROPOLIS haben bereits stattgefunden:

Dienstag, 08.11.2016, 19.30 Uhr in der USB - Hörsaal B I, 4. Etage
Dr. Marc Bonner, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater,
„METROPOLIS als archetypische Stadtvision der Science-Fiction – Inspirationen und Vermächtnis der Megalopolis“.
Eintritt frei

Dienstag, 15.11.2016, 19.30 Uhr in der USB - Raum 4.007
Schauspielerin Bettina Storm und Schauspieler Julian Horeyseck
„The Making of METROPOLIS“: Lesung aus „Der Schatten des Architekten“ von Erich Kettelhut, „Waren das Zeiten“ von Gustav Fröhlich und Literatur weiterer Zeitzeugen der Filmentstehung.

Inhalt:
In der Lesung führen Schauspielerin Bettina Storm und Schauspieler Julian Horeyseck mit Berichten und Erzählungen von Personen, die vor und hinter der Kamera gestanden haben, durch die Ausstellung.

In vorgelesenen Auszügen aus den Biografien des Filmarchitekten Erich Kettelhut, von Berichten und Aufsätzen der Akteure, die an dem Film mitgewirkt haben, wie Drehbuchautorin Thea von Harbou, der Schauspielerin Brigitte Helm, dem Schauspieler Gustav Fröhlich, sowie aus Textpassagen der Presseabteilung der UFA wird der Film und seine Entstehung auch akustisch erlebbar.

Eintritt frei

Dienstag, 22.11.2016, 19.30 Uhr in der USB - Raum 4.007, 4. Etage
Manfred Romboy, Filmmuseum Romboy,
Geschichten aus der Stummfilmzeit:
„Die Virage – ein frühes Farbfilmverfahren“.
Eintritt frei

Inhalt:
Filme in der „Stummfilmzeit“ waren nicht immer „Schwarz-Weiß“. Bereits um die Jahrhundertwende versuchen die technischen Abteilungen der Filmmanufakturen, das ursprünglich schwarz-weiße Filmmaterial in Form eingefärbter Kopien in den Handel zu bringen um Stimmungen wieder zu geben und dramaturgischen Handlungsabläufe zu unterstützen.

Das Spektrum reicht dabei von der anfänglichen Handkolorierung (Einzelbild für Einzelbild) bis zur späteren einfarbigen Einfärbung ganzer Filmsequenzen (Tonung oder Viragierung).

Das heute bekannte Schwarzweißbild war in diesem Sinne lange Zeit eher die Ausnahme. Durch spätere Umkopierung von viragierte Nitromaterialien, sozusagen dem extrem vergänglichen und hochexplosiven Film-Urmaterial, auf schwarz-weißes Zelluloid gingen bei zahlreichen Sicherungskopien die ursprünglichen Farbinformationen verloren. So lagern Filme in Archiven auf schwarz-weißen Bildträgern, die ursprünglich viragiert auf der Leinwand zu sehen waren.

Manfred Romboy wird sowohl über die Technik als auch über die Farbsymbolik der viragierten Filme sprechen.

Montag, 09.01.2017, 19.30 Uhr in der USB - Hörsaal B I, 4. Etage
Prof. Martin Koerber, Deutsche Kinemathek
„Die Restaurierung von Fritz Langs METROPOLIS, ein Bericht aus der Praxis“.
Moderation: Mirjam Jansen
Eintritt frei

Zur Person
Martin Koerber, Jahrgang 1956, ist seit 1986 Mitarbeiter der Stiftung Deutsche Kinemathek. 1977 bis 1984 studierte er an der Freien Universität Berlin Publizistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft.
1986 bis 1998 arbeitete er als ständiger freier Mitarbeiter der Stiftung Deutsche Kinemathek, seitdem ist er dort fest angestellt.

Er führt seit 1988 zahlreiche Filmrestaurierungen, unter anderem auch von "Metropolis", für die Stiftung Deutsche Kinemathek, die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung sowie andere Institutionen durch.

2003 wurde er zum Professor für Restaurierung von Foto/Film/Datenträgern an die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin berufen.

2007 wurde Koerber Leiter des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin.

Plakat

Dienstag, 10.01.2017, 19.30 Uhr in der Aula der Universität
METROPOLIS-Filmvorführung
Einleitung: Dr. Gerald Köhler, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater
Auftakt: Kammerorchester der Universität zu Köln
Leitung: Michael Ostrzyga.
Eintritt frei

Inhalt:

Joh Fredersen regiert absolutistisch über die Stadt Metropolis, die streng hierarchisch in Ober- und Unterstadt geteilt ist. Er ist das „Hirn“ und vereint politische und wirtschaftliche Macht, die er für die Umsetzung seiner Ziele benötigt. Die Menschen der Unterstadt, die für die Aufrechterhaltung der Metropole erforderlich sind, betrachtet er lediglich als ausführende „Hände“. Doch Eigenschaften wie Liebe und Freundschaft, Revolte und Rache, erschüttern die scheinbar vollkommene technisierte Welt der Zukunftsstadt ...

2001 wurde "METROPOLIS" in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.

Am 10. Januar 2017, dem neunzigsten Jahrestag der Uraufführung, zeigt die Universität zu Köln in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung das monumentale Meisterwerk in der Aula der Universität.

Dienstag, 17.01.2017, 19.30 Uhr in der USB - Hörsaal B I, 4. Etage
Dr. Peter Scheinpflug, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater
„Film- und kulturhistorische Betrachtungen zu METROPOLIS “
Eintritt frei

Dienstag, 24.01.2017, 19.30 Uhr in der USB - Raum 4.007, 4. Etage
Irene Schoor, Köln im Film e.V. und Dr. Sabine Steidle
„Filmpaläste und Kinokultur in den zwanziger Jahren: Berlin und Köln“
Eintritt frei

Dienstag, 07.02.2017, 19.30 Uhr in der USB - Raum 4.007, 4. Etage
Prof. Dr. Frank Hentschel, Universität zu Köln, Musikwissenschaftliches Institut
„Die Musik in Fritz Langs METROPOLIS“

Inhalt:
Gottfried Huppertz verfasste einen Großteil seiner Filmmusik zu Metropolis während der Dreharbeiten vom 22. Mai 1925 bis zum 31. Oktober 1926. Sie entstand nicht, wie bei anderen Produktionen oft und auch heute noch üblich, nach Beendigung des Schnittes. Dass die Musik im Produktionsprozess nicht als letztes Glied der Produktionskette zum Film trat, ist außergewöhnlich und trug zu einer nahezu originalen Wiederherstellung des Filmes erheblich bei. Zu diesem Themen und zur Frage, wie Huppertz' Komposition musikalisch einzuordnen ist, berichtet Prof. Dr. Frank Hentschel vom Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln in seinem Vortrag: „Die Musik in Fritz Langs METROPOLIS“
Eintritt frei

Plakat

Mittwoch, 08.02.2017, 20.00 Uhr in der Aula der Universität
Sinfonieorchester der Universität zu Köln:
Semesterabschlusskonzert
Dirigent: Michael Ostrzyga

Inhalt:
Zur Ausstellungseröffnung und bei der Vorführung des Films in der Aula hat das Kammerorchester in einer dreißigköpfigen Besetzung Teile der Filmmusik bereits aufgeführt. Zum Semesterende nun erklingt die vom Kölner Komponisten Gottfried Huppertz in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts komponierte Suite im vollen Klang des großen Sinfonieorchesters der Universität zu Köln.
Nina Goslar, Filmredakteurin bei ZDF/ARTE, gibt eine kurze Einführung.

Gottfried Huppertz: Metropolis op. 29
Suite aus der Filmmusik zu Fritz Langs Metropolis (1927)

Dmitri Schostakowitsch: Hornisse op. 97a
Suite aus der Filmmusik zu Aleksandr Faintsimmers Die Stechfliege (1955)

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 Rheinische Sinfonie
Eintritt frei!

Mittwoch, 15.02. 2017, 19.30 Uhr in der USB - Raum 4.007, 4. Etage

Metropolis war der teuerste Stummfilm, der in Deutschland gedreht wurde.
Von geplanten 800.000 Reichsmark für eine Großproduktion stiegen die Kosten zum Ende der Dreharbeiten auf die Summe von 5 Mio Reichsmark.
Warum der Film so teuer werden konnte und welche Konsequenzen die Filmgesellschaft daraus geschlossen hat, darüber berichtet Dr. Stephanie Tilly, Universität zu Köln, Seminar für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte:

„Zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte der UFA in den 1920er Jahren“.

Eintritt frei

Donnerstag, 16.02.2017, 18.30 Uhr im Foyer der USB - Lesesaal Historische Sammlungen

Lesung „The Making of METROPOLIS“

Wie haben SchauspielerInnen, Produzent und Filmarchitekt, die Arbeit am Set und Fritz Lang erlebt? Was hat die Werbeabteilung der UFA über den Film geschrieben? Wie war die Premiere am 10.01.1927?
Schauspielerin Bettina Storm und Schauspieler Julian Horeyseck führen - wegen großer Nachfrage - ein zweites Mal mit Berichten und Erzählungen von Personen, die vor und hinter der Kamera gestanden haben, akustisch durch die Ausstellung. In vorgelesenen Auszügen aus den Biografien des Filmarchitekten Erich Kettelhut, von Berichten und Aufsätzen der Akteure, die an dem Film mitgewirkt haben, wie Drehbuchautorin Thea von Harbou, der Schauspielerin Brigitte Helm, dem Schauspieler Gustav Fröhlich, sowie aus Textpassagen der Presseabteilung der UFA sowie Fotos von den Dreharbeiten wird der Film und seine Entstehung ein besonderes Hörerlebnis.

Eintritt frei

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Albot, der Informationsassistent






25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt)
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