Georgische Kalligraphie: Werke von jungen georgischen Künstlern

Ausstellungsplakat: Georgische Kalligraphie

Ausstellungsplakat: Georgische Kalligraphie

Die Tradition der georgischen Kalligraphie reicht viele Jahrhunderte zurück.

In den Klöstern und Kirchen Georgiens wurden zahlreiche Bücher geschrieben und handschriftlich abgeschrieben. Solche Manuskripte zählten bereits in frühen Jahrhunderten zum Gedanken- und Kulturgut Georgiens.

In georgischen und ausländischen Kulturstätten – überwiegend in Palästina und Bulgarien etablierten georgischen Lehrzentren – wurden Bücher in georgischer Sprache und Schrift verfasst. Die Gelehrten widmeten der präzisen Wiedergabe der georgischen Buchstaben, den eingesetzten Zierden und Ornamenten in Texten, besondere Aufmerksamkeit und beschäftigten sich akribisch mit diesem einzigartigen Alphabet. Auch wenn der Inhalt des jeweiligen Werkes im Vordergrund stand, kam jedoch die Individualität des einzelnen Kalligraphen durch seinen besonderen Stil zutage. Und so wurden nicht nur die Bücherbestände mit georgischen Werken bereichert, sondern auch ganz außerordentliche kalligraphische Kunstwerke geschaffen.

Auch im 20. Jahrhundert findet die alte Kalligraphie-Kunst noch ihre Anhänger. Nach einer längeren Unterbrechung entdecken immer mehr junge Leute ihre Begeisterung für die alte Kunst des dekorativen Schreibens in unserem durch Hi-Tech überladenen Zeitalter.

In letzter Zeit gab es einige Ausstellungen moderner kalligraphischer Werke in Georgien, die zur Förderung und Beliebtheit der Kalligraphie beigetragen haben. So werden auf diese Weise nicht nur die alten Traditionen weiter gepflegt, sondern auch neue Richtungen in diesem Bereich eingeschlagen.

Die USB stellt den Kölner Studierenden und allen Bibliotheksbesuchern die Werke von vier jungen georgischen Künstlern vor, die sich dieses alten Handwerks angenommen haben und trotz eines anspruchsvollen Studiums Zeit finden, diese Tätigkeit auszuüben, und solch schöne Kunstwerke hervorbringen. Die Werke von David Maisuradze, Giorgi Gorgiashvili, Nika Ghunashvili und Vajha Eremeishvili werden in der USB gezeigt.

Die Ausstellung wird vom
15.01. bis 08.04.2016
im Foyer der USB
in der Vitrine vor der Kaffeebar gezeigt.

Mo – Fr: 9 – 24 Uhr, Sa & So: 9 – 21 Uhr
Eintritt frei

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