Bücherspuren - Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im "Dritten Reich"

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Elise Richter

Elise Richter

Helene Richter

Helene Richter

Vom 14. Januar 2009 bis 30. April 2009 präsentierte die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln die Ausstellung "Bücherspuren - Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im >>Dritten Reich<<".

Zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eroberten sich die Wienerinnen Elise und Helene Richter einen Platz in der akademischen und kulturellen Welt Österreichs und Deutschlands.

An ihrem Lebensabend konnten sie auf eine erfolgreiche Karriere als Wissenschaftlerinnen und Publizistinnen zurückblicken.

Mit dem Anschluss Österreichs an das „Deutsche Reich“ 1938 waren Elise Richter, die erste Universitätsprofessorin Österreichs und Deutschlands, und Helene, die Anglistin und Theaterhistorikerin, als Jüdinnen den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt. Am Ende blieb Ihnen nur noch ihre umfangreiche, bedeutende Privatbibliothek.

Richter-Exlibris

Exlibris der Schwestern Elise und Helene Richter

Richterbibliothek

Die Virtuelle Bibliothek Elise und Helene Richter

Zwei Jahre bevor ihr Lebensweg 1943 in Theresienstadt endete, verkauften die Schwestern den größten Teil ihrer umfangreichen Privatbibliothek an die USB Köln.

Im Rahmen der NS-Provenienzforschung der USB Köln ist ein Schwerpunkt der Ausstellung die Geschichte dieser Bücher und die Spuren, die von ihnen zu den Vorbesitzerinnen führen.

Die in der USB Köln rekonstruierte Richter-Bibliothek steht im Zentrum der
"Virtuellen Bibliothek Elise und Helene Richter".

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