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Das Projekt „vdIb - Verteilte Digitale Inkunabelbibliothek“ wurde von der DFG gefördert und setzte sich zum Ziel, eine Grundlage für eine Gesamtdigitalisierung des Inkunabelbestandes an deutschen Bibliotheken aufzubauen.
Die Gesamtdauer der Projektförderung betrug 3 Jahre: 2003 - 2005.
Die „Verteilte digitale Inkunabelbibliothek“ ist ein multilokal angelegtes Projekt der beteiligten Bibliotheken:
Die „Verteilte digitale Inkunabelbibliothek“ strebte eine möglichst repräsentative Digitalisierung der Inkunabelbestände beider Sammlungen an. Damit ein großer Teil der Inkunabelproduktion berücksichtigt werden konnte und es möglichst nicht zu Überschneidungen kam, wurde eine sinnvolle chronologische Trennung zwischen den Beständen der beteiligten Bibliotheken vorgenommen.
In Köln wurden aus dem Gesamtbestand Titel mit den älteren Erscheinungsjahren 1460 bis 1484, in Wolfenbüttel Titel mit den jüngeren Erscheinungsjahren 1485 bis 1500 ausgewählt.
Der Schwerpunkt lag bei beiden Bibliotheken auf deutschen Druckorten. Die in den Bibliotheken digitalisierten Inkunabeln stellen jeweils 5 - 6% der weltweit erhaltenen Frühdrucke dar.
Ein bereits existierendes Nachweisinstrument, der Incunabula Short-Title Catalogue (ISTC), wurde zur Grundlage eines "aktiven Katalogs" gemacht, der Bestandteil des Kölner Inkunabelservers ist. Es wurde von Anfang an eine Einbindung in andere „Inkunabelportale“ angestrebt. Dies ist mit der Einbindung der Digitalisate in den Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW) und in den ISTC erfolgt.