Geschichte und Bestand

Geschichte

Die USB Köln wurde in Folge der Errichtung der Neuen Universität zu Köln 1920 geschaffen. Ihre Wurzeln gehen auf mehrere Vorgängerinstitutionen zurück, aus deren Besitz ihr reicher und bedeutender Altbestand stammt. Die älteste Wurzel ist die 1602 durch den Rat der Stadt Köln gegründete sog. Syndikatsbibliothek, eine Handbibliothek mit überwiegend juristischen Werken für die Arbeit des Rates.

Die Sammlung Wallraf, als weitere wichtige Quelle für den Altbestand, geht auf Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) zurück, den letzten gewählten Rektor der Alten Universität. Die Sammlung bildete gemeinsam mit der Syndikatsbibliothek die Grundlage der alten Kölner Stadtbibliothek.

Ein weiterer Grundstock stammt aus der Gymnasialbibliothek, die auf die Sammlung des Jesuitenkollegs, das 1773 aufgehoben wurde, zurückgeht. In der Zeit der französischen Besatzung kam nach 1794 Buchbesitz zahlreicher Kölner Klöster und der alten Kölner Gymnasien hinzu.
Die Bibliothek wurde als Dauerdepositum des Gymnasial- und Stiftungsfonds an die Stadtbibliothek Köln übergeben und kam mit dieser 1920 an die USB Köln.

Im "Handbuch der Historischen Buchbestände" ist ein Überblick über die Geschichte und die Bestände (mit Stand 1991) zu finden.

Bestand

3,9 Mio. Medien, davon ca. 6000 laufend gehaltene Zeitschriften zu allen Fachgebieten außer Medizin (Medizinische Abteilung der USB Köln s. Deutsche Zentralbibliothek für Medizin).
Sammelschwerpunkte sind Betriebswirtschaft, Versicherungswesen, Sozialwissenschaften, Europäische Union und der Kulturkreis Belgien/Luxemburg, sowie Rheinische Landeskunde.

Ihre reichhaltigen Sammlungen werden von der USB Köln in speziellen Sammlungsportalen bereitgestellt. Ziel ist es, nicht nur die Einzigartigkeit und das Potenzial einer Sammlung herauszustellen, sondern einen umfassenden und anwenderfreundlichen Informationsraum zu schaffen.

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